Unsere Geschichte
Ein Campingplatz, eine Familie, eine Vision voller Weitblick
Manche Orte entstehen aus einem sorgfältig geplanten Projekt. Andere wiederum entspringen einer Eingebung.
Wir zählen uns zu denjenigen, die aus einer solchen Eingebung hervorgegangen sind.
Das Villaggio Camping Capo Ferrato, ein traditionsreicher Campingplatz in Costa Rei an der Südostküste Sardiniens, ist das Ergebnis von Weitsicht, mutiger Entscheidung und tiefer Verbundenheit mit der Region. Unsere Geschichte beginnt im Jahr 1965, als der Tourismus auf Sardinien noch in den Kinderschuhen steckte und ein Campingplatz für viele ein gewagtes Unterfangen war.
1965: Als der Tourismus auf Sardinien noch in den Kinderschuhen steckte
In den 1960er-Jahren war Sardinien noch nicht das Reiseziel, das wir heute kennen. Die Costa Smeralda machte ihre ersten Schritte, doch der Freilufttourismus war praktisch unbekannt, und die ausgestatteten Campingplätze auf der Insel ließen sich an einer Hand abzählen.
In diesem Zusammenhang entstand auf Vorschlag von Silvio Fanni gemeinsam mit Mariangela Sechi und den anderen Gründungsmitgliedern der Gesellschaft Muravera – Giovanni (Nanni) Sechi, Giovanna (Tatonia) Irranca und Michelino Sechi – der Entschluss, in eine neue Idee zu investieren: die Schaffung eines der ersten Campingplätze Sardiniens, der vollständig von sardischen Unternehmern geführt wird.
Eine weitsichtige Entscheidung, die auf der Kenntnis der Region und der Fähigkeit beruht, wirtschaftliche Veränderungen und neue Reisegewohnheiten frühzeitig zu erkennen.

Vom Capo Ferrato bis hin zum Scoglio di Peppino: eine Entscheidung, die den Unterschied machte
Zunächst fiel die Wahl auf ein Grundstück nahe dem Vorgebirge Capo Ferrato, das damals als einziger vertrauter Orientierungspunkt diente. Doch als wir das Meer und den Grund genauer betrachteten, erkannten wir: Dieser Strand bot Familien und Kindern keinen sicheren Platz.
Die Entscheidung, den Campingplatz in die Bucht von Scoglio di Peppino zu verlegen, wo das Wasser sanft abfällt und die Landschaft geschützter ist, erwies sich als entscheidend. Heute gilt diese Bucht als eine der schönsten an der Südostküste und stellt eine der ruhigsten und unberührtesten Ecken der gesamten Costa Rei dar.



Ein „kleiner“ Campingplatz – aus eigener Entscheidung
Von Beginn an haben wir bewusst die Überschaubarkeit unseres Platzes bewahrt. Nicht aus fehlendem Ehrgeiz, sondern aus Überzeugung: Uns sind Begegnungen, Ruhe und Einklang mit der Natur besonders wichtig.
Gerade diese Haltung ist im Laufe der Jahre zu einer unserer größten Stärken geworden. Unser Campingplatz ist ein liebevoll gepflegtes Refugium inmitten der Natur, in dem sich Gäste wirklich willkommen fühlen und nicht bloß auf der Durchreise sind.
Die ersten Bungalows
Die Jahre des Wandels: der Zeit voraus
Unsere Geschichte erzählt auch von behutsamen Veränderungen und klugen Entscheidungen. In den 1970er-Jahren brachte ein Naturereignis einen kleinen afrikanischen Käfer mit sich, der es liebte, Zelte zu durchbohren. So trafen wir eine zukunftsweisende Entscheidung: Wir errichteten die ersten Bungalows, lange bevor Feriendörfer oder Mobilheime überhaupt ein Thema waren. Mit dieser Entscheidung öffnete sich der Campingplatz für neue Wege der Gastfreundschaft und blieb dabei seinem ursprünglichen Charakter treu.
Vom Jugendtourismus über Familien bis hin zum authentischen Erlebnis
Mit dem Eintritt der zweiten Generation durchliefen wir eine wichtige Entwicklungsphase. Nach und nach entschieden wir uns, unseren Fokus auf Familien, Paare und insbesondere auf natur- und kulturbegeisterte Gäste zu richten.
Diese Entscheidung machte uns auch im Frühjahr und Herbst attraktiver. Im Jahr 2001 beschlossen wir daher, unser Angebot zu erweitern und uns auf Erlebnisaktivitäten zu konzentrieren. Parallel zu den Sommeraktivitäten entstand eine Idee, die den Weg für ein umfassenderes Projekt des nachhaltigen Tourismus ebnete: die Sardinischen Wochen.
Die „Sardischen Wochen“: Wenn das Erlebnis Teil des Urlaubs wird.
Die „Sardischen Wochen“ entstanden aus der Überzeugung, dass Urlaub mehr sein kann als Sonne und Meer: Er wird zu einer Reise voller Wissen, Begegnungen und Entdeckungen. Ein Programm voller Naturerlebnisse, kultureller Schätze und kulinarischer Genüsse, das das wahre Sardinien abseits der ausgetretenen Touristenpfade zeigt und die Magie der Nebensaison in den Mittelpunkt stellt.
Schon bevor alle vom „Erlebnistourismus“ sprachen, lebten wir ihn Tag für Tag.
Ein familiengeführtes Unternehmen, das jeden Tag für Sie da ist
Auch heute noch führen wir das Villaggio Camping Capo Ferrato persönlich, wobei wir die jüngeren Generationen einbeziehen. Eine aktive, tägliche Leitung, die sich durch konkrete Entscheidungen, Liebe zum Detail und das Eingehen auf die Wünsche unserer Gäste auszeichnet.

Heute stehen Qualität, Nachhaltigkeit und der Blick nach vorn im Mittelpunkt unseres Handelns.
In den letzten Jahren haben wir in die Verbesserung unserer Dienstleistungen, in ökologische Nachhaltigkeit und in die Pflege der Gemeinschaftsbereiche investiert. Wir verfolgen einen konsequenten Weg, der in die Zukunft gerichtet ist, ohne dabei unsere Seele zu verlieren.
Eine Geschichte, die nie zum Stillstand gekommen ist. Und die sich jede Saison fortsetzt – mit all jenen, die sich dafür entscheiden, gemeinsam mit uns Teil davon zu sein.













